Die Brennstoffkosten liegen unter denen vergleichbarer Biobrennstoffe wie Holzpellets oder Scheitholz, zu berücksichtigen ist jedoch der Bedarf meist brennstoffspezifischer Verfahren. In Deutschland sind vor allem Hackschnitzel aus Nadelholz auf dem Markt. Im Jahr 2007 lag die Produktionsmenge für Nadelholz-Hackschnitzel lt. statistischem Bundesamt bei 3,80 Mio. t, im selben Zeitraum wurden nur 41.000 t aus Laubholz hergestellt. Von der Produktion minderwertiger Qualitäten aus Schwarten und Spreißel waren 1,98 Mio. t zum Absatz bestimmt. Die Preise für Holzhackschnitzel sind in den vergangen Jahren mit der Nachfrage angestiegen. Der Endverbraucherpreis für trockene Waldhackschnitzel lag 2009 (4. Quartal) in Deutschland bei rund 119 €/t (20% Wassergehalt bzw. 25% Holzfeuchte, 30 m3 Liefermenge, inkl. Anfahrt bis 20 km und Mehrwertsteuer). Das entspricht einem Preis für das Heizöläquivalent von 29,71 ct/l. Hackschnitzel können technisch sehr ausgereift in kleinen Anlagen (ab 10 kW) bis in alle Bereiche von Großanlagen (über 20.000 kW) verarbeitet werden. Rein betriebswirtschaftlich rechnet sich der erhöhte Aufwand für Lager/Silo/ Feuerung und Bedienung bei privaten Hausanlagen nicht. Hackschnitzel sind deshalb zumeist für größere Anlagen ab ca. 500 kW (entsprechend 50 Wohnungen) sinnvoll.
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